letzte Änderung: 03.08.2011           72 Jahre  Bayernwerk Dachelhofen     72 Jahre Kraftwerk Dachelhofen 1925 - 2002 1925 Gutachten über Großkraftwerk Dachelhofen durch Prof. Dr. A. Loschge TH München 1926 Denkschrift über die künftige Energiebedarfsdeckung im Bayernwerk, Kohlelieferungsvertrag mit der BBI 1928 Erwerb der Aktienmajorität der BBI; Baubeschluss Dampfkraftwerk Schwandorf 1929 Grundsteinlegung 1930 Inbetriebnahme; 8 Kessel, 2 Kondensationsturbinen 7.4.1930 - erstmals beide Turbo-Generatoren am Netz 1937 Inbetriebnahme Gegendruckturbine 4 (Naabwerksversorgung) 3.600 kW 1945 20.04., 11.40 Uhr, Bomben- und Bordwaffeneinwirkung; Stillstand des Kraftwerkes 4.6.-Werk mit Turbine 1 wieder am Netz   1950/1951 Inbetriebnahme Kessel 9-11 und Turbinen 6,7 und 5, 29.200 kW 1953 Inbetriebnahme Kessel 12 und Turbine 3, 40.000 kW 1956 Inbetriebnahme Block A, 75.000 kW 1959 Inbetriebnahme Block B, 100.000 kW 1961 Inbetriebnahme Block C, 100.000 kW 1972 Inbetriebnahme Block D, 300.000 kW 1974 Kohlelieferungsvertrag mit der CSSR 1975/1976 Spitzenerzeugung von über 5,2 Milliarden Kilowattstunden; mehr als 8 Millionen Tonnen Kohle wurden dafür verbraucht. 1979 Umbau Block C auf CSSR-Kohle 1980 Stilllegung der Kessel 9-12 und der Turbinen 1-7   1982 Schließung der BBI wegen Erschöpfung der Kohlevorräte Stilllegung Block A Umbau Block B und D auf CSSR-Kohle 1983 Großversuch zur Rauchgasentschwefelung durch Kalk-Trockenadditivverfahren 1984 Einführung des Kalk-Trockenadditivverfahrens zur Rauchgasentschwefelung des gesamten Kraftwerkes. Aufbau und Inbetriebnahme einer neuen Großversuchsanlage zur hochwirksamen Entschwefelung sowie zwei Versuchsanlagen zur Entstickung der Rauchgase an einer Filterstraße im Block B. 1985 Abbruch der bis 1956 gebauten Dampf- und Energieerzeugungsanlage 1986-1988 Bau der Rauchgasentschwefelungs- und Entstickungsanlagen für die Blöcke C und D 1988-1989 Bau der Rauchgasentschwefelungs- und Entstickungsanlagen Block B 1999 Aufgrund der Liberalisierung der Energiewirtschaft und des dadurch ausgelösten Kostendrucks wurden die Blöcke B und C nicht mehr konkurrenzfähig und deshalb stillgelegt. 2002 Stilllegung des Kraftwerkes aus wirtschaftlichen Gründen durch die E.ON Kraftwerke GmbH 2005 Im Oktober wurde das Geländes des Bayernwerkes vollständig zurückgebaut